Wenn der Plan nicht funktioniert – dann ändere den Plan aber niemals das Ziel.

 

Mein Rücken macht leider immer noch nicht so richtig mit. Eine Woche kann ich gut trainieren, die nächste dafür kann ich gar nix machen. Manchmal ist es so, der Körper entscheidet. Vielleicht arbeite ich zu viel und der Körper braucht mehr Ruhe. Es ist hart für den Kopf, das zu akzeptieren und Abstand von seinen ursprünglichen Zielen zu nehmen.

Mein neues Ziel ist einfach nur zu Finishen und das werde ich auch schaffen.

Schon komisch, dass ich vor nicht mal 8 Monaten einen Marathon gelaufen bin und es jetzt bei mir nicht so richtig laufen will.

 


(Berlin Marathon 2017)

Aber ich freue mich schon so sehr auf das Halbmarathon Wochenende. Wenn das Race Gefühl in der Luft liegt und die Aufregung steigt.

Startnummer abholen, Carbloading, das Feeling in der Stadt wenn alle in Laufschuhen rumlaufen. Ich liebe es. Am Abend vor dem Race mache ich immer ein Laydown. Das heißt ich lege mir mein Outfit und alles was ich für den Halbmarathon brauche zurecht und mache ein Foto mit allem ausgebreitet davon. Ich mag diese Bilder.

 


(Laydown Stockholm Halbmarathon)

Wenn ich mir Abends alles bereit lege, bin ich entspannter am Racemorgen. Sobald ich morgens aufwache trinke ich immer erstmal ganz viel Wasser und stelle das Trinken dann bis zur kurz vor dem Start erst einmal ein. Damit ich nicht schon bei KM 4 auf die Toilette muss. Zum Frühstück gibt es bei mir immer etwas Brotartiges mit Schokoladenaufstrich  und Banane. So habe ich viel Energie für die 21Km. Die ersten 12 KM sind immer total entspannt, ich versuche am Anfang nicht zu schnell loszulaufen und mich nicht von den anderen mitreißen zu lassen. Bei KM 14-18 habe ich immer ordentlich zu kämpfen. Die Beine werden schwer und ich merke wie mein Körper an neue Energie kommen muss. Ist diese Phase überstanden läuft es sich fast automatisch ins Ziel. Ich hoffe das auf der Strecke viel schönes zu gucken gibt und auch viel Publikum an der Strecke steht.

Ich freue mich schon die Medaille umgehängt zu haben, das ist nämlich eine tolle Erinnerungen und Wertschätzung für mich. Vor allem wenn es Läufe in anderen Städten sind, da habe ich schon einige Trophäen aus verschiedensten Städten mit nach Hause gebracht. Zum Beispiel aus Stockholm, Paris, Amsterdam, Philippinen und Venedig, das sind ganz besondere Ereignisse die ich nicht missen möchte.

 

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(Laufen in Venedig)

 

Ich freue mich, wenn sich die Helsinki Medaille dazu gesellt.

Ich habe noch 2 Wochen Zeit und hoffe ich kann noch etwas Ausdauer aufbauen. Los geht’s!!!!